Fragen, die die Welt bewegen

Hier ist, worauf alle gewartet haben:

Die zehnte Muffingeschichte von unserem Starautor Strunzheinz

Es gibt im Leben Fragen, die sich nie ein Mensch stellen sollte. Fragen, die süchtig machen, weil es auf sie einfach keine Antwort geben kann, man aber trotzdem- wie besessen- ständig auf der Suche nach ihrer Lösung ist. Dabei geht es nicht immer nur um banale Fragen wie „Warum schmecken manchen Leuten   Hawaii - Muffins, warum mögen andere die  Käse - Muffins lieber?“ Auch wirklich wichtige Fragen müssen manchmal ihrem Charakter nach zwangsläufig unbeantwortet bleiben. Mit meiner persönliche Favoritenfrage werde ich Monat für Monat immer wieder neu konfrontiert. Und wenn es mir gerade einigermaßen gelungen ist, sie zu verdrängen und zu vergessen, erschlägt sie mich immer wieder aufs Neue, Monat für Monat. Und trotzdem ich tagelang, monatelang, schon nach einer Antwort suche, habe  ich bis jetzt noch keine annähernd befriedigende Erkenntnis gewinnen können. Und wieder dringt sie in mein Bewusstsein: Warum tue ich mir das eigentlich an? Warum lasse ich mich jeden Monat immer wieder von meinen Schwestern zwingen, alberne Geschichten über minderwertige Gebäckstücke angloamerikanischer Herkunft zu verfassen?

Warum schrecken mich dabei weder Krankheiten, Probleme, Zeitmangel, kreative Löcher und sonstige Hindernisse ab, mir Mühe zu geben?

Warum denke ich selbst bei unmenschlich hohem Fieber über den Plot der nächsten Geschichte nach? 

Warum nehme ich mir trotz wichtiger anstehender Prüfung, die Zeit zum Nachdenken? Warum dränge ich all meine sonstigen Probleme in den Hintergrund, um vordergründig neue Inhalte zu schaffen? Warum lege ich mein gutes Buch zur Seite, um selber literarisch aktiv zu werden? Warum verzichte ich auf den mit Auszeichnungen überhäuften, vielgepriesenen Fernsehfilm, um stattdessen neue fundamentale Sätze zu erfinden? Warum sitze ich lieber schreibend im Zug und genieße nicht den Blick auf Mitreisende, den Mond oder die landschaftlich reizvolle Umgebung? Warum mache ich keine Urlaubsliste, sondern  versuche Antworten auf fragen zu finden, auf die es keine gibt ?

Außer Frage steht, dass ich all das tue, weil ich toll bin. Diese Antwort genügt mir allerdings nicht. Vielleicht tue ich all das auch, weil mir Geschichtenschreiben Spaß  macht. Nein, das kann ich mit 1000%iger Sicherheit ausschließen. Womöglich liefere ich auch Monat für Monat immer wieder neue literarische Werke, weil mir das Versprechen meiner Schwestern noch im Ohr klingt, dass ich bei regelmäßiger pünktlicher Abgabe irgendwann einen virtuellen Strunzheinzkummerkasten auf dieser Seite bekommen würde. Auch das ist es nicht, obwohl ich langsam meinen  Kummerkasten wirklich verdient habe. An dieser Stelle fordere ich übrigens meine eineinhalb Stammleser auf, Protestmails an die Muffinbörse zu schicken, damit der Kummerkasten endlich eingerichtet wird. Aber dies nur nebenbei.

Übrigens schreibe ich auch nicht, damit mir meine Schwestern beim Erstellen von CD-Covern helfen. Obwohl ich auch das dringend nötig habe.

Wenn ich so über das bisher Geschriebene nachdenke, fällt mir auf, dass manche Fragen doch eine Antwort haben, auch wenn man dieser erst viel später entdeckt. Jetzt zum  Beispiel weiß ich plötzlich, warum ich Muffingeschichten am Fließband produziere. Es ist nicht nur, weil ich Antworten finden möchte. Der Hauptgrund ist ein ganz anderer:

Ich schreibe sinnlose Geschichten von, über und mit Muffins für meine Schwestern, weil ich sie liebe.............die Muffins, die Geschichten......................... und meine Schwestern.   

 

Käse-Muffin

Hawaii-Muffin

Sagt doch dem Strunzheinz mal die Meinung zu dieser Geschichte:

Welche Geschichte hast Du gelesen?

Strunzheinz, Du bist...

...ein Hohlkopf

...ein Psychopath

...ein Muffin

...ein

, weil:

Strunzheinz soll Präsident werden:

Ja

natürlich

Falls Strunzheinz auf Deinen Kommentar reagieren soll:

Appetit bekommen? Wir haben sie exklusiv: die Muffins zur Geschichte: